Sonntag, 21. März 2010

STEP 6

Modellbau

Modellbau in Graupappe:



Nachdem die in Grasshopper mit Voronoi erstellten Breps in Form gebracht, gedreht und skaliert wurden, musste ich, um sie als Modell bauen zu können, die Steine systematisieren. Die Grundform habe ich für das Modell reduziert. Statt einer Kegelform wählte ich eine Pyramide als Grundform, da sich beim Erstellen der Abwicklungen herausgestellt hat, dass die gerundeten Kanten zum Bauen nicht mehr sinnvoll waren. (Es ergaben sich viel zu viele Flächen für einen Körper.)
Ich habe die so in der Form reduzierten Steine nummeriert und auf verschiedene Layer gelegt um sie besser steuern zu können. Die einzelnen Steine mussten so bearbeitet werden, dass Verschneidungen im Modell baubar waren. Dafür musste ich die Volumenkörper "zuschneiden ".
Danach wurden sie ebenfalls mit dem Programm Rhinoceros einzeln abgewickelt. .Hier konnte ich entscheiden , ob ich die Abwicklung zusammenhängend oder zerlegt in einzelne Flächen haben wollte ,nummeriert oder nicht. Leider ergab sich bei der zusammenhängenden Abwicklung oft Überschneidungen von Flächen ,so dass ich die Flächen doch zerlegen musste und die Flächen wieder zusammensetzen musste um so ein geeignetes Muster für mein Modell zu erhalten.



  Fotos des Modells in Graupappe und Abwicklungen

Rendering des Steinmodellls                                   Foto des Modells aus Graupappe Größe des Modells ca. 80 cm X 80 cm X 50 cm





 
Modellbau mit dem 3-D Printer:

Der Modellsteinhaufen wurde mit dem 3D Printer an der Universität Kassel erstellt. Aus dem Modellierprogramm Rhinoceros wird die .stl Druckdatei (Umwandlung der Zeichnung in Polygone ) exportiert. Alle Flächen müssen hierbei geschlossen sein. Die geplante Materialstärke muss mindestens 1mm betragen. Die maximal mögliche Druckgröße beträgt 25x25x23 cm. Der Drucker arbeitet auf Gipsbasis. Die Nachbearbeitung des Modells besteht nach Bedarf aus Sekundenkleber oder Epoxidharz. Die Abmessungen meines 3D Printer Modells betrugen ca. 10 cm X 11 cm X 6 cm
                                                                                   Modell mit dem 3D Printer

Renderings:
Rendering des digitalen Modelles in Rhino


Fotomontage (Rendering erstellt mit dem Computerprogramm Maya ) Am Stern

STEP 7



                                                                               
Zusammenfassung


Das weitgefächerte Thema Digitale Camouflage -Methoden des Versteckens von Architektur- wurde aus vielen Blickrichtungen beleuchtet. An Hand von unzähligen Beispielen haben wir uns mit Projekten aus der Historie aber auch aus der jüngsten Gegenwart beschäftigt.

Parallel dazu wurden uns die digitalen Hilfsmittel näher gebracht



Zunächst besuchten wir einen Computerkurs für das Modellierprogramm Rhinoceros. Gleichzeitig beschäftigten wir uns mit dem Plug-in Programm Grasshopper und seine Möglichkeiten des Programmierens. Ebenso erlernten wir den Umgang mit Rhino Cam zum CNC Fräsen.

Um die Idee einer Camouflage umzusetzen wurden uns drei Plätze vorgestellt., die wir untersuchen und parametrisieren sollten. Diagramme erleichtern den Vergleich der drei angebotenen Plätze. Die erstellten Diagramme wurden in der Gruppe gesammelt und diskutiert.



Die Wahl fällt bei mir auf den in der Innenstadt Kassel Mitte gelegenen Platz Am Stern. Nachdem ich mich mit den Möglichkeiten des Versteckens direkt auf dem Platz befasst habe wähle ich das Signal Baustelle. Unter dessen Deckmantel kann man vieles Verstecken..Ich stelle mir, wie andere auch, sofort unter Baustelle etwas vor. Dinge wie Steinhaufen ,Schaufel , Abdeckplane und ähnliches. Dieses mache ich mir zu nutze und kreiere ein Bild einer Baustelle .So entsteht die Idee eines Steinhaufens.



Welches Geschäft eignet sich besser für einen Steinhaufen als ein Juwelierladen Goldsuche in den Steinen als Werbemagnetwäre sogar denkbar.

Die für das Konzept notwendigen Grundriss –und Systemschnittzeichnungen wurden mit dem Modellierprogramm Rhino erstellt.

Neben dem Rendering war auch das Modellbauen ein wichtiges Thema. Nicht nur digital mit dem 3D Printer , der an der Uni Kassel zur Verfügung steht. Auch für das analog erstellte große Modell aus Graupappe benutzte ich wieder Digitale Hilfsmittel und zwar in Form von Abwicklungen.


Alles in allem habe ich bei diesem Projekt wirklich viel gelernt und es gab sehr gute Anregungen und Unterstützung. Vielen Dank allen , die mir mit Rat und Tat zur Seite standen.

Donnerstag, 4. März 2010

QUELLEN

Zitat ¹ aus http://de.wikipedia.org/wiki/Tarnung(26.02.2010)
Zitat ² aus http://de.widipedia.de (26.02.2010)

Zitat ³ aus http://de.wikipedia.org/wiki/Voronoi-Diagramm (26.02.2010)
http://www.architonic.com/
http://en.wiki.ncneel.com/

Foto 1 Camouflage http://www.thejunction.de/impulse/2008/12/09/camouflage
Foto 2 Edouard Francois: http://www.edouardfrancois.com vom 25.02.2010
Foto 3 Camouflage: http://images.google.de/
Foto 4 Pyramide http://www.horizon-virtuel.com/afrique/gizeh/pyramide-mykerinos.jpg
Foto 5 Hans Hollein: http://www.hollein.at Foto Vulcania vom 27.02.2010
Foto 6 Monica Bonvicini http://elsexoylaguerra.files.wordpress.com vom 27.02.2010
Foto 7 R&Sie : http://architettura.supereva.com vom 26.02.2010
Foto 8 Camouflage http://images.google.de
Foto 9Terracottaarmee http://www.blubie.de/armee.jpg
Foto10 Camouflage http://images.google.de
Foto 11Michel de Broin http://www.neatorama.com vom 27.02.2010
Foto 12,13 http://www.urbanshit2009
Foto 14,15,16,17,18 htttp://www.Worldarchitekturenews.com 2009
Foto 19 Tobias Rehberger http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Rehberger vom 25.02.2010
Foto20 Baustellenschilder: http://www.stadtkoeln.de
Foto 21,22,23 Karten aus http://multi map.com
Foto 24Hans Hollein: http://www.hollein.com vom 25.02.2010 Foto Schullin Schmuck


Literatur
Masao Furuyama, Tadao Ando, Köln 2006
Sheila de Vallee, Architektur der Zukunft, Editions Pierre Terrail, Paris 1995
James Steele, The Contempory Condition, G. Hatje Verlag, Stuttgart1993
Heinrich Klotz, Moderne und Postmoderne Architektur der Gegenwart 1960-1980, F. Vieweg Verlag., 2. Auflage, Wiesbaden 1985
Charles Jencks, Die Sprache der Postmodernen Architektur, Deutsche Verlagsanstalt, 2.erweiterte Auflage, Stuttgart 1980
J.L. Locher, Die Welten des M.C. Escher, Meulenhoff International, Amsterdam 1971
Horst Richter, Geschichte der Malerei im 20.Jahrhundert,Dumont Verlag,3.erweiterte Auflage,Köln1977

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